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Wie findet man auf Xing Jobs?

Bist du gerade auf Jobsuche? Oder hast du einen, bist aber offen für neue Angebote? Auf Xing Jobs zu suchen, birgt viele Vorteile. Innerhalb des Netzwerkes erfährst du nicht nur von Jobmöglichkeiten durch deine Kontakte oder durch Kontakte deiner Kontakte. Xing bietet dir die Möglichkeit einer aktiven Jobsuche im Xing-Stellenmarkt sowie einer passiven Suche mit dem Xing-TalentManager für Recruiter.

Was ist der Xing-Stellenmarkt?

Wenn du nach Stellenangeboten suchst, ist der Xing-Stellenmarkt die beste Anlaufstelle. Der Stellenmarkt ist das Bürostuhl-Icon in deiner Menüleiste. Dort findest du neben Empfehlungen, eine Vorschau bewerteter Arbeitgeber, sowie deine persönliche Jobbox und Suchaufträge.

Über die Suchzeile kannst nach Jobs und Stichwörter in deiner Stadt, Traumstadt oder im Umkreis suchen. Am rechten Bildschirmrand kannst du für deine Suchergebnisse weitere Filter setzen. Neben den Standardinteressen wie Beschäftigungsart (Vollzeit, Teilzeit, Freiberuflich etc.) und Karrierestufen (Praktikant, Student, Berufseinsteiger, Manager etc.), bietet dir Xing in Zusammenarbeit mit der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu.com weitere Filteroptionen.

Diese Filteroptionen umfassen bestätigte Arbeitgebervorteile, wie Entwicklungsmöglichkeiten und familiengerechte Bedingungen. Damit lässt sich beispielsweise leicht filtern, ob

  • es gute Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gibt
  • Zulagen in Aussicht stehen
  • dein Hund im Office erlaubt ist
  • das Unternehmen verkehrstechnisch gut angebunden ist oder
  • ob es Möglichkeiten für HomeOffice gibt

Das Zuckerl für Premiummitglieder ist die zusätzliche Anzeige von Gehaltsprognosen.

Was ist ein Suchauftrag?

Damit du nicht immer dieselbe Jobsuche aufs Neue starten musst, kannst du einen Suchauftrag anlegen. Passen neue Stellenanzeigen mit deinem angegebenen Suchauftrag überein, erhältst du ganz einfach per Email eine Benachrichtigung. Insgesamt kannst du fünf Suchaufträge anlegen. Zusammengefasst heißt das, du führt deine Jobsuche aus, gibst für dich passende Suchkriterien bzw. Filter an und speicherst diese Auswahl sozusagen, indem du einen Suchauftrag anlegst. So kannst du bis zu fünf verschiedene Suchaufträge aufgeben. Anschließend erhältst du eine Email mit Informationen zur passenden Anzeigen per Email. Du kannst nicht nur auf Xing Jobs finden, sondern auch gefunden werden.

Was ist der Xing-TalentManager?

Die passive Suche erfolgt über Headhunter und Recruiter. Xing stellt den über 5000 aktiven Recruitern dabei den TalentManager zur Verfügung, der sie bei der Suche nach passenden Kandidaten für offene Stellen unterstützt. Damit du schneller und leichter von Recruitern gefunden wirst, musst du ein paar Dinge bei der Profil-Optimierung beachten.

Um noch mehr Sichtbarkeit zu gewinnen, kannst du zusätzlich deinen Karrierestatus auf ich bin derzeit auf Jobsuche umstellen, sowie deine Gehaltsvorstellung und deinen Wunsch-Arbeitgeber angeben. Diese Einstellungen kannst du für alle Xing-Mitglieder oder ausschließlich für Kontakte und/oder Recruiter sichtbar machen, um deine Chancen zu erhöhen.

Wie bei anderen Xing-Funktionen auch, lässt sich das volle Potential mit einer Premium-Mitgliedschaft ausschöpfen. So funktioniert das auch mit dem Zusatzpaket ProJobs. Innerhalb der ProJobs-Mitgliedschaft erhältst du beispielsweise maximale Sichtbarkeit, kannst weitere Zusatzangaben machen oder deinen Lebenslauf kostenlos überprüfen lassen.

Keine Kohle für Premium-Mitgliedschaften?

Für den armen Studenten mit leeren Taschen haben wir noch ein paar Tipps wie du deine Suche auch als Basis-Mitglied weiter optimieren kannst. Die wohl einfachste aktive Suche ist die allgemeine Suche. Die Suchleiste befindet sich bei jedem Mitglied (Basis und Premium) in der Kopfzeile des Profils. Hier kannst du sowohl nach Kontakten, als auch nach ganzen Themengebieten suchen. Durch entsprechende Filter (erweiterte Suche) kannst du deine Suche zusätzlich verbessern.

Filter sind nicht nur dann hilfreich, wenn du schon weißt, wonach du suchst. Der große Vorteil an diesem Such-Algorithmus ist, dass du mit der richtigen Zielsetzung auch als Neuling herausfinden kannst, wo Mitarbeiter mit deinen Kenntnissen benötigt sind oder welche Weiterbildungen und Fähigkeiten andere Menschen mit deinem Berufsziel aufweisen.

Gibst du beispielsweise das Stichwort Projektmanagement ein, sucht die Xing-Suchmaschine alle Profilseiten ab, in denen das Keyword Projektmanagement auftaucht (Jobausschreibungen, Gruppen, Events, Arbeitgeberseiten etc.). Neben den Filtern solltest du zusätzlich Suchergebnisse verknüpfen. Verknüpfungen erstellst du, indem du den Befehl OR für „oder“ in der Suchzeile eingibst. Nicht jede Stellenausschreibung oder -beschreibung ist gezwungenermaßen gleich betitelt. Eine Verknüpfung wie beispielsweise „PR Management“ OR „Öffentlichkeitsarbeit“ OR „Corporate Communications Management“ verbessert nicht nur die Suchergebnisse, sondern erweitert es auch auf international orientierte Unternehmen.

Dasselbe gilt übrigens auch für deine Chancen gefunden zu werden. Wenn in deiner Beschreibung nur „Projektmanager“ zu lesen ist, wirst du für Stellen betitelt mit „Projektsteuerer“, „Projektleiter“ oder „Project Leader“ nicht gefunden werden. Um auf Xing Jobs zu finden oder gefunden zu werden, ist es wichtig, dass du in Rubriken wie „ich suche“ und „ich biete“ nicht nur passende, sondern mehrere Keywords verwendest. Wo Keywords noch wichtig sind, findest du hier.

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Systematische Jobsuche auf Xing und LinkedIn – Netzwerken

Was früher für jeden Freiberufler gängig war, um Jobs ans Land zu ziehen, wird jetzt für Jedermann zum Standard. Viele Stellen werden nicht durch öffentliche Ausschreibungen besetzt, sondern über Vitamin B im verdeckten Stellenmarkt – intern, über Empfehlungen, persönliche Kontakte und schließlich Netzwerke. Wie kommt es, dass diese Stellen gar nicht erst öffentlich ausgeschrieben werden?

Stellenanzeigen kosten Zeit und Geld. Personaler müssen Bewerbungsunterlagen nach den ‚Richtigen‘ durchforsten. Externe Bewerber müssen ans Unternehmen herangeführt und eingearbeitet werden. Da liegt es nahe, dass man die neu geschaffene Stelle mit jemandem besetzt, der das Tagesgeschäft kennt. Auch wenn dieser nicht optimal zu den Erwartungen passt – vor allem, da es das Risiko einer Fehlbesetzung erheblich senkt.

Wie erreicht man als Berufseinsteiger den inneren Kreis?

Jobbörsen wie Monster.de und Stepstone.de machen im digitalen Zeitalter den Stellenmarkt online für jedermann zugänglich. Die Onlinebewerbung wird immer noch als Standardverfahren propagiert. Dennoch finden sich die interessantesten Stellen häufig ausschließlich im verdeckten Stellenmarkt. Wie bekannt die eigene Person ist, ist also entscheidend dafür, ob und welchen Job man bekommt. Wie steigerst du deinen Bekanntheitsgrad, um deine Chancen zu verbessern? Die Antwort lautet Netzwerken und Fürsprecher gewinnen.

Was heißt Netzwerken?

Netzwerken oder Networking meint den proaktiven Aufbau und die Pflege von Kontakten. Zu Netzwerken zählen beispielsweise der Alumniverein der Universität, die Studentenverbindung oder die Kontakte, mit denen wir uns online vernetzen – Facebook, LinkedIn, Xing und Co.Unterscheiden muss man professionelle und informelle Netzwerke. Bei Letzteren handelt es sich um Kontakte aus dem persönlichen Bereich, beispielsweise innerhalb des Vereins etc. Netzwerken ist nicht schwer. Wir tun es alle, ob im Sport, in der Uni, in der Stammkneipe – wir lernen uns kennen, wir tauschen uns aus, wir treffen uns wieder. Eigentlich ganz simpel. Schwieriger fällt es uns jedoch, wenn wir ein berufliches Netzwerk aufbauen möchten. Doch das Grundprinzip bleibt gleich. Netzwerken heißt Geben und Nehmen.

Wie netzwerke ich erfolgreich?

Zu allererst musst du Ziele formulieren. Was erwartest du dir von deinem Netzwerk? Hierzu solltest du deine Interessen und Karrierepläne kennen. Formulierte Ziele helfen dir dabei deine Kontaktsuche zu systematisieren und vor allem die richtigen Kontakte auszuwählen, mit denen du dich für Jobmöglichkeiten vernetzen willst. Wenn du nur flüchtige Kontakte wie Facebook-Freunde sammelst, gewinnst du keine Sichtbarkeit und es wird sich auch kaum einer bei der nächsten Stellenausschreibung an dich erinnern. Jedes Netzwerk ist also nur so wertvoll wie das Mitglied selbst. Außerdem bringt jedes Mitglied eines Netzwerks neue Kontakte. Denn zu deinem Netzwerk gehören nicht nur deine geschlossenen Kontakte, sondern auch die Kontakte deiner Kontakte. So weitet sich das Beziehungsgeflecht stetig.

Das Netzwerk beruht aber nicht nur auf Nehmen. Damit es dir gibt, musst du ihm geben. Du musst dir im Klaren darüber sein, was du in dein Netzwerk mitbringst und wie du es aktiv anbietest. Hierzu solltest du deine eigenen Fähigkeiten sorgfältig analysieren und dich fragen wie du deinen Kontakt bereichern kannst. Weitere Tipps, wie du deine Fähigkeiten auf Xing und LinkedIn hervorheben kannst, findest du übrigens in diesem Artikel.

Jede Beziehung braucht Pflege

Zu guter Letzt ist für erfolgreiches Netzwerken die Kontaktpflege entscheidend. Ein Kontakt oder eine Beziehung wird dir nichts bringen, wenn du diese nicht vertiefst. Virtueller Austausch, aber auch persönliche Treffen helfen dir deine Kontakte zu pflegen. Kaffee trinken und nette Gespräche führen. Niemand ist davon abgeneigt. Es geht darum sich vom starren Vorstellungsgespräch wegzubewegen, dass nach einem Schema abläuft. Der große Nachteil dabei ist, du bist reaktiv. Bei einem Informationsgespräch begibst du dich auf Augenhöhe. Es findet ein spontaner Austausch fachlichen Wissens statt. Dieser Austausch hat persönlichen Nutzen, denn du steigerst deinen Bekanntheitsgrad und dein Gegenüber erkennt den Nutzen deiner Kompetenzen.

Beziehungen schaden also nur demjenigen, der keine hat. Denn ein gut gepflegtes Netzwerk kann dir in allen Lebensbereichen Erfolge verschaffen. Soziale Netzwerke wie Xing und LinkedIn erleichtern dir nicht nur die Suche nach geeigneten Kontakten, sie vereinfachen dir auch die anschließende Pflege. Außerdem lässt sich durch die Struktur der Plattformen sehr leicht nachvollziehen, wer wen kennt. Dadurch kannst du das eigene Netzwerk noch gezielter aufbauen. Nutze also den Schneeballeffekt, den dir professionelle Netzwerke bieten. Xing und LinkedIn bergen ein enormes Potenzial den verdeckten Stellenmarkt zu erschließen. Ausschlaggebend hierfür ist jedoch die richtige Pflege des Profils.

Noch Fragen?

  • Wer ist für mein Netzwerk sinnvoll? ­­– Grundsätzlich jeder, der deiner eigenen Karrierepläne und -wege fördern kann.
  • Wer sind diese Fürsprecher? – Menschen, die entweder ähnliche Karriereziele verfolgen oder die schon dort sind, wo du hinwillst.
  • Wie erreiche ich diese Menschen? – Gehe zu Networking-Veranstaltungen, Tagungen, Alumnitreffen oder Stammtischen.
  • Nicht genug Geld oder Zeit als Student auf allen Events mitzuspielen? – Melde dich bei Xing oder LinkedIn an und lass dir die Suche nach Kontakten und Events durch die Funktionen der Plattformen erleichtern.

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Individualität auf Xing und LinkedIn

Die Erneuerungen der digitalen Visitenkarte auf Xing weisen bereits daraufhin. Die Themen Individualität und Persönlichkeit zu Zeiten von New Work – wie Xing es selbst nennt – werden großgeschrieben. Scheu dich also nicht, du selbst zu sein.

So wie viele andere Social Media-Kanäle sind auch professionelle Netzwerke Schauplätze öffentlicher Selbstdarstellung. Xing und LinkedIn bieten dir die Möglichkeit der Held deiner eigenen Geschichte zu werden. Damit du der Mittelpunkt der Handlung bist, bedarf es etwas Eigenwerbung.

Wie hebe ich mich von anderen ab?

Indem du deinen Profilbesuchern eine Geschichte erzählst – nämlich deine. Die Geschichte von deiner Vergangenheit, deiner Gegenwart und deiner Zukunft. Anders als ein Buch hat deine Karriere vorerst kein Ende. Es muss deutlich werden wohin die Reise gehen soll. Du musst klar definieren, wen du treffen willst, wer deine Zielgruppe ist und für was du gefunden werden möchtest.

Bist du gerade auf der Suche nach einer Werkstudentenstelle neben dem Studium, um deine theoretischen Kenntnisse in der Praxis zu fundieren? Hast du Interesse an einem Praktikum, um erste oder weitere praktische Erfahrungen zu sammeln? Oder versuchst du gerade in den Beruf einzusteigen? Egal was du suchst, es muss aus deinem Profil klar hervorgehen. Dies gilt auch für den Bereich, in den du hineinschnuppern möchtest – ob Dienstleistung, Vertrieb, Recht oder Pharmareferent. Dabei helfen dir die richtigen Keywords oder Schlüsselbegriffe.

Welche Keywords sind wichtig?

Wie jeder Held einer Geschichte solltest auch du eine Superkraft haben. Auf deinem Profil kannst du dein Arsenal an Fähigkeiten zum Glänzen bringen. Zentrale Keywords sind also deine Fähigkeiten und Qualifikationen. Im besten Fall handelt es sich um Kenntnisse, die dich besonders machen und den Arbeitgeber erkennen lassen, dass er dich braucht.

Dabei kannst du dich beispielsweise an folgenden Fragen orientieren: Hast du dich in gewissen Themen bereits spezialisiert? Hast du für einschlägige Marken gearbeitet oder zählst gar als Influencer? Hast du im Rahmen deines Studiums, deiner Arbeit, deiner studentischen Aushilfe oder im Verein Verantwortungsbereiche übernommen? Simple formuliert, solltest du genau die Keywords wählen, von denen du glaubt, dass sie in Google eingegeben werden, wenn man jemanden wie dich finden will.

Skills, die dich in jedem Unternehmen weiterbringen, sind Kenntnisse in Projekt- oder Qualitätsmanagement, Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit und interkulturelle Kompetenz sowie wirtschaftliches Denken (grundlegendes BWL-Knowhow). Außerdem sind natürlich auch Sprach- und EDV-Kenntnisse wie der Umgang mit HTML, CSS & Co. von Bedeutung. Beherrscht du gleich mehrere Betriebssysteme, Grafikprogramme, Programmiersprachen oder Datenbanken, ist es sinnvoll diese kategorisiert darzustellen.

Absolvierte E-Learning-Kurse können für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen oder sogar die ein oder andere Wissenslücke ausgleichen. Du solltest den Fokus auf die Qualifikationen legen, die dich im Tagesgeschäft deines Traumunternehmens weiterbringen oder die dein Portfolio so ergänzen, dass du im Berufsfeld neue Wege einschlagen kannst. Besonders letzteres hilft dir, dich von anderen Bewerbern abzuheben. Fragen, die du dir dabei stellen kannst, sind: Ist die Zusatzqualifikation zertifiziert? In welchem Bereich wird mein Wissen erweitert – sprachlich, wirtschaftlich, rechtlich oder kommunikativ? Das Bundesinstitut für Berufsbildung bietet dir außerdem eine Übersicht zur Anerkennung beruflicher Weiterbildung und Zertifikate.

Warum sind Keywords so wichtig?

Bricht man LinkedIn und Xing auf die einfachste Ebene herunter, bleibt letztendlich eine Suchmaschine übrig. Und bei Suchmaschinen dreht sich alles um Keywords und  Schlüsselbegriffe. Du treibst dich schließlich nicht auf Xing oder LinkedIn herum, um einfach auf einer weiteren Plattform vertreten zu sein – das ist Zeitverschwendung. Du bist dort, um etwas zu finden oder für etwas gefunden zu werden.

Wenn du dich mit Suchmaschinen auskennst, weißt du, dass im nächsten Schritt die Platzierung über den Erfolg deiner Keywords entscheidet. Der Kopf deiner digitalen Visitenkarte ist wohl die wichtigste Stelle, an der deine Schlüsselbegriffe auftauchen sollten. Dies gilt für Xing wie für LinkedIn. Um sicher zu stellen, dass deine Story gekauft wird – d.h. dein Profil gefunden und dann nicht nur überflogen, sondern tatsächlich angeschaut wird, musst du bereits in deiner professionellen Kurzbeschreibung punkten. Ähnlich wie der Klappentext beim Buch entscheidet diese darüber, ob das Interesse des Profilbesuchers geweckt ist. Dazu sollte sie nicht kürzer als 40 Worte ausfallen. Bei LinkedIn kannst du mittels der Summary und bei Xing durch das Portfolio weiter ins Detail gehen.

Zusammengefasst sollten deine Keywords an folgenden Stellen auftauchen:

LinkedIn:

  • Headline
  • Summary
  • Skills

Xing:

  • Kopfzeile
  • ich biete
  • ich suche
  • Portfolio

Egal was deine Superkraft ist, damit sie dir zum Vernetzen nützt, musst du mindestens fünf Keywords auflisten. Als Basis-Mitglied bei Xing, kannst innerhalb der ‚ich biete’-Rubrik drei davon als Top-Fähigkeiten besonders hervorheben. Bei LinkedIn sind es standardmäßig fünf Skills, die in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt werden. Worauf du zusätzlich für einen professionellen Eindruck achten solltest, findest du in diesem Artikel.

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Worauf es bei der Xing-Visitenkarte im Netz ankommt

Anfang des Jahres präsentierte Xing ein neues Profil – die digitale Visitenkarte. Mit ihr können alle Xing-Mitglieder den Kopf ihres Profils neugestalten. Xing möchte damit seinen Nutzern mehr Individualität und Vielfalt bieten. Ähnlich wie bei LinkedIn gibt es jetzt auch bei Xing ein Titelbild. Frei gestalten kann man dieses jedoch nur als Premium-Mitglied. Außer der neuen Bildfunktion gibt es eine inhaltliche Erneuerung. Im Kopf des Profils wird nicht länger nur ein Eintrag neben Bild und Name angezeigt. Jetzt können bis zu fünf Einträge gleichzeitig ausgewählt werden.

Der Auftakt des neuen Profils lässt uns über das Erscheinungsbild der Visitenkarte im Netz nachdenken. Die digitale Xing-Visitenkarte ist eigentlich so etwas wie eine Vorschau des Profils. Sozusagen das, was anderen Nutzern angezeigt wird, ohne dein Profil vollständig aufklappen zu müssen. Dieser Teaser ist folglich ein entscheidendes Element für den ersten Eindruck und sollte daher besonders gepflegt werden.

Was ist für einen guten ersten Eindruck bei deiner Sing-Visitenkarte wichtig? 

Im Kopf deines Profils erscheinen Name, Profilfoto, Titelbild und Einträge wie aktuelle Position und Ausbildung, Ort sowie die Anzahl deiner Kontakte. Für den guten ersten Eindruck zählt vor allem die Vollständigkeit. Das heißt, hier solltest du keine Info auslassen.

  • Name

Falls du mehr als ein Profil hast (bspw. Xing und LinkedIn), dann gib bei allen Profilen denselben Namen an. So kannst du die Wahrscheinlichkeit erhöhen, gefunden zu werden.

  • Profilfoto + Titelbild

Kein Bild oder ein schlechtes Bild sind ein absolutes Tabu. Tipps und Tricks zum perfekten Profilfoto findest du in diesem Artikel. Wenn du nicht gerade ein Basis-Mitglied bei Xing bist, kannst du auch mit dem Titelbild spielen. Bei der Auswahl deines Bildes solltest du beachten, dass ein Teil deines Titelbildes immer von deinem Profilfoto verdeckt wird. Solltest du gar kein passendes Bild in deinen Alben finden, kannst du auch Ausschau nach lizenzfreien Fotos halten. Die sind gar nicht so verstaubt, wie ihr einstiges Image. Seiten wie Fotolia, Pexels oder Pixabay können dir die Suche erleichtern.

  • Einträge

Wenn du gerade über keinen Studentenjob oder Ähnliches verfügst, rücke am besten dein Studium oder deine Ausbildung in den Fokus. Bei Xing wählst du hierfür einfach den passenden Eintrag aus. Bei LinkedIn hast du zusätzlich die Option durch eine personalisierte Headline auf dich aufmerksam zu machen. Diese wird direkt unter deinem Namen angezeigt und kann bis zu 120 Zeichen umfassen. Die Headline bietet dir die Chance deinem potentiellen Arbeitgeber zu zeigen, was du mitbringst und warum er genau dich braucht. Suchst du nach Möglichkeiten im Projektmanagement? Warum dann nicht beispielsweise eine Headline wie „Wirtschaftswissenschaftler mit umfangreicher Projekterfahrung“ oder spezifischer „dreijährige Projekterfahrung in der Energiebranche“. Du verstehst worauf wir hinauswollen. Die Headline bedeutet für dich Eigenvermarktung. Hier kannst du dein Wissen, deine Fähigkeit – eben dein spezielles Etwas zur Schau stellen und dich von der Konkurrenz abheben.

  • Ort

Da Recruiter oftmals ortsgebundene Suchen starten, ist es wichtig, dass du deinen aktuellen Standort angibst. Alternativ kannst du auch den Ort eingeben, an dem du nach Jobmöglichkeiten suchst.

  • Anzahl der Kontakte

Über die Mindestanzahl an Kontakten ist man uneinig. Manche empfehlen mindestens 50, andere sehen einen Nutzen ab dem 149. Kontakt. Bei Xing ist beispielsweise überhaupt nur eine Anzeige bis 999 möglich. Wir empfehlen dir, sammle nur so viele Kontakte, wie du sie auch pflegen kannst. Karteileichen bringen dich nicht weiter. Kontakte, die in einem für dich interessanten Unternehmen tätig sind oder mit diesem in Verbindung stehen, sind hingegen wichtig.

Insgesamt gibt es viele Möglichkeiten deinem Profil eine persönliche Note zu verleihen. Du solltest bereits in der digitalen Visitenkarte deutlich machen, was deine Ziele sind und vor allem wer deine Zielgruppe ist. Denn mit der richtigen Personalisierung kannst du deine Visitenkarte im Netz so modifizieren, dass Personaler direkt auf einem Blick deine Expertise erkennen und du dich für berufliche Kontakte interessant machst.

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Das richtige Profilfoto wählen

Ein Profilfoto kann für dein Profil das wichtigste Element darstellen. Oftmals beachten Recruiter ein Profil gar nicht weiter – egal wie souverän der Lebenslauf oder die Qualifikationen sein mögen – einfach, weil kein Foto als unprofessionell und unseriös wahrgenommen wird. Deshalb haben wir dir einige Tipps zu den Do’s and Don’ts der Profilbildwahl zusammengestellt.

Was bewirkt ein gutes Foto?

Dein Profilfoto kann deine erste und einfachste Chance sein einen guten Eindruck zu machen. Ein Foto macht dich menschlich. Dadurch wirst du als Person zugänglicher und beim Kennenlernen bist du leichter wiederzuerkennen. Wähle also unbedingt ein Foto, dass dich zeigt, wie du im Alltag bist – inklusive Haare, Make-up, Brille etc. Hast du schon einmal erlebt, jemanden zunächst online zu sehen (Facebook, LinkedIn, Xing etc.) und dann beim Kennenlernen festgestellt, dass die Person irgendwie ganz anders aussieht als auf ihrem Bild? Dann kannst du dich bestimmt erinnern, wie irritierend das ist. Irritation möchtest du sicher nicht beim Vorstellungsgespräch erzeugen. Wähle ein Bild, das authentisch ist. Am besten du fragst vorher Freunde und/oder Familie, wie du auf dem Bild wirkst.

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